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Meile der Demokratie begeistert Magdeburg

Die 3. Meile der Demokratie in Magdeburg ist ein starkes Zeichen gegen den zeitgleichen Aufmarsch rechter Antidemokraten in der Stadt. Gegenüber den vergangenen Jahren haben heute mehr Magdeburgerinnen und Magdeburger als in den vergangenen Jahren, mit ihrem Besuch verdeutlicht, dass sie für Toleranz und ein friedliches Miteinander von Menschen unterschiedlicher Kulturen und Weltanschauungen in ihrer Stadt eintreten. Das Bündnis gegen Rechts Magdeburg und die Stadt Magdeburg freuen sich mit deutlich mehr als 6000 Teilnehmern ein deutliches Zeichen gegenüber Rechtsextremismus gesetzt zu haben.

 

Nach der Eröffnung durch Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper auf der Hauptbühne Breiter Weg/Alter Markt rollte sich das Band der Demokratie hinter dem Sax´n´Anhalt Orchester entlang der zentralen Magistrale der Stadt ab. Dieses Band und die Demokratiemeile vereinnahmen den öffentlichen Raum und verhindern den Aufmarsch der Neonazis über den zentralen Breiten Weg.
„Symbolisch haben wir damit alle Akteure verbunden und eine Bannmeile für Intoleranz und Demokratiefeindlichkeit geschaffen.“ und weiter „Mit den rund 150 Vereinen, Organisationen, unter anderem 9 Schulen der Stadt, ist Magdeburg offensichtlich bunt statt braun.“ äußert sich Susanne Wiedemeyer vom Magdeburger Bündnis gegen Rechts zur diesjährigen Meile der Demokratie.

 

Zur breiteren Beteiligung merkt Holger Platz, Ordnungsbeigeordneter der Landeshauptstadt und Versammlungsleiter der Meile an: „Die Meile ist nicht nur erfolgreicher, sondern auch lebendiger geworden. Mit dem Engagement beider Hochschulen der Stadt, wie auch der selbstständigen Ausgestaltung des Abschnittes der Jungen Meile, durch den studentischen Kulturverein Kante e.V. konnten wir auf eine wiederum breitere Beteiligung bauen. Ich freue mich über dieses großartiges Engagement von Vereinen und Institutionen als klares Zeichen einer demokratischen Stadtgesellschaft. Zum Erfolgsprojekt Meile der Demokratie gehörten auch in diesem Jahr wieder die Landeszentrale für politische Bildung und die gemeinsame Bühne der Kirchen.“