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Neuankömmlingen eine Stimme geben – Wenn Kulturen zusammenwachsen

Magdeburg – Eine Stadt für Alle. Dies ist das Motto für die diesjährige 8. Meile der Demokratie. Die steigende Anzahl an Neuankömmlingen in der Landeshauptstadt, welche ihre Länder aufgrund von Krieg und Elend verlassen haben, soll dabei in den Mittelpunkt gerückt werden – gerade an diesem Tag, der wie kein anderer für die Folgen von Krieg steht.

Doch wer sind die Menschen, die neu in unserer Mitte angekommen sind? Was ist ihre Geschichte? Und wie gestalten wir gemeinsam eine Stadt, in der alle, unabhängig von Herkunft, Aufenthaltsstatus oder anderer Merkmale verschieden sein können und friedlich zusammenleben?

Das Projekt “Zuflucht?!” der Europaschule Gymnasium Gommern hat sich genau mit diesen Fragen beschäftigt. Mit Besuchen beim Sprach-Café in Burg, aber auch Interviews in der Öffentlichkeit haben die Jugendlichen viele verschiedene Perspektiven gesammelt, die nun im Rahmen der Meile 2016 präsentiert werden.

Unterstützt werden Schüler*innen dabei von der Landeszentrale für politische Bildung. „Wir sind begeistert von diesem Projekt der Schülerinnen und Schüler aus einer unserer Titelschulen ‘Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage’”, so Cornelia Habisch, Geschäftsführerin des Netzwerks für Demokratie und Toleranz.

Begeistert durch die Eigeninitiative der Schüler*innen, wurde die konzipierte Plakataustellung kurzerhand in einer Broschüre dokumentiert, um das Thema nicht nur in der Öffentlichkeit bekannter zu machen, sondern auch, um bei weiteren Schulen ein vergleichbares Engagement zu fördern.

Die Broschüre „Zuflucht – Wenn Kulturen zusammenwachsen“ ist auf der Meile der Demokratie, im Zelt der Europaschule Gymnasium Gommern, (Schulmeile auf dem Breiten Weg zwischen Himmelreichstraße und Verdi-Haus), kostenfrei erhältlich.