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OB Trümper: „Lassen sie uns gemeinsam Zeichen für Demokratie und Toleranz setzen!“

„Aller Guten Dinge sind drei. Mit der kommenden dritten Meile der Demokratie an diesem Samstag werden die Magdeburgerinnen und Magdeburger auf ein Neues eindrucksvoll beweisen, dass sie für Toleranz und ein friedliches Miteinander von Menschen unterschiedlicher Kulturen und Weltanschauungen eintreten“, erklärt Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper. „Mit der dritten Auflage der Demokratiemeile entlang des Breiten Weges wird unsere Stadt bunt und wir verdeutlichen, dass Fremdenhass und Demokratiefeindlichkeit in Magdeburg unerwünscht sind. Ich rufe alle Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt auf, sich diesem Bekenntnis anzuschließen.“

Susanne Wiedemeyer vom Bündnis gegen Rechts fügt diesem Aufruf von Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper hinzu: “Das bunte Programm soll allen etwas bieten. Vielfalt und Lebendigkeit sind nicht nur wichtig für Magdeburg, sondern auch für die Meile der Demokratie.“

Von 12 bis 18 Uhr erwartet das Publikum in der Innenstadt auf drei Bühnen und an mehr Ständen als je zuvor ein vielfältiges Angebot. Vereine, Bands, das Theater der Landeshauptstadt und die Hochschulen – um nur Einige zu nennen – werden den Besuchern, zwischen Alter Staatsbank und Uniplatz auf verschiedenste Art ihr ganz eigenes Verständnis von aktiver Demokratie präsentieren.

Bei all dem geht es aber nicht allein um Unterhaltung. Der Aufmarsch rechter Antidemokraten und der Vorabend des 66. Jahrestages der Bombardierung Magdeburgs als Folge der Nationalsozialistischen Schreckensherrschaft sollten auch Anlass sein, sich über einen verantwortungsvollen Umgang mit Erinnerung und Geschichte Gedanken zu machen.

“Es ist durchaus schwierig ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Ernsthaftigkeit und Unterhaltung zu finden. Bei der Meile der Demokratie scheint es mir jedoch sehr gut gelungen. Auf der einen Seite präsentieren wir im Alten Rathaus das Stück ‚Hinter den Rosen’, das sich mit den Leiden eines Auschwitzüberlebenden befasst, auf der anderen eine Band wie Krahnstøver, deren Musik wohl eher ein jüngeres, tanzwütiges Publikum interessieren dürfte. Erst diese Ausgewogenheit spiegelt in meinen Augen das Einzigartige wider – die einzigartige Vielfalt einer demokratischen Gesellschaft, die dieses Namens würdig ist”, so OB Trümper.